Mehr als nur „like“: neue Facebook-Symbole kommen

Jeder kennt Facebooks „like“-Funktion – sie war so erfolgreich, dass viele andere diese Idee übernommen haben (man denke zum Beispiel an Twitter, Google+, Vkontakte, etc.). Doch diese Funktion ist schlicht zu einseitig und erlaubt oftmals nicht die adäquate emotionale Reaktion auf Inhalte.

Dislike und Emojis

Facebook habe zunächst über einen „Dislike“-Button nachgedacht, bevor man schließlich zu den sogenannten „Reactions“ überging. Diese wurden nun eine Zeitlang in Irland und Spanien getestet und sollen vor dem globalen Rollout stehen.

Mark Zuckerberg, der CEO von Facebook, sagte diese Woche, dass diese Emoji sehr bald verfügbar für alle Facebook-Nutzer sein werden. Allerdings wird es vorerst nur fünf „Reaktionen“ geben: Liebe, Lachen, Begeisterung, Trauer und Wut.

Warum nur 5 Emotionen?

Bei vielen stößt diese Beschränkung auf Unverständnis: Warum sollte man die Menschen nur auf ein „like“ und fünf Emotionen beschränken? Es gibt doch eine lange Liste von universellen Emojis, die man wie beim persönlichen Statusupdate (Fühlen) integrieren könnte.

Die Antwort hängt höchstwahrscheinlich damit zusammen, dass bei einer stark begrenzten Zahl von Emojis die Erhebung und Auswertung von Daten deutlich einfacher ist – natürlich auch zu Werbezwecken. Man kann damit zum Beispiel schnell erkennen, ob eine Werbung gut oder schlecht bei der Zielgruppe ankommt. Natürlich kann eine zu große Auswahl an verschiedenen Emotionen auch dazu führen, dass eine Reaktion letztlich ganz ausbleibt

Facebooks Zahlen und Waffenverbot

Facebook vermeldet immer noch Zuwächse bei den Mitgliedszahlen – laut Facebook sind es mittlerweile 1,6 Mrd. Der Gewinn wurde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt und beträgt 1,56 Mrd. US-Dollar. Der Umsatz stieg um über 50 Prozent. Besonders die Zahl mobiler Nutzer ist stark gestiegen – 823 Mio. Menschen nutzen Facebook nur auf dem Smartphone oder dem Tablet (ein Zuwachs von 56%!). Die Zahl der Desktop-Nutzer ist dagegen rückläufig: Nur 149 Mio. nutzen Facebook nur auf dem Computer (ein Minus von 27%).

Zuletzt fiel Facebook dadurch auf, dass man seinen Nutzern Käufe und Verkäufe von Waffen verbot. Facebook war zwar nicht an Waffenverkäufen beteiligt, jedoch ein Ort, wo Verkäufer und Käufer solche verhandelt haben.

Bereits zuvor hatte Facebook den Verkauf von Marihuana, Medikamenten und illegalen Drogen verboten. Die Durchsetzung des Verbots würde über Markierungen von Posts, die das Verbot verletzen und ein Löschen dieser durch Facebook ausgeführt werden.

Das Verbot gelte auch für Instagram, das Facebook gehört, betrifft jedoch nicht lizenzierte Händler. In den meisten US-Staaten müssen private, nicht lizenzierte Waffenverkäufer keine „Hintergrundüberprüfung“ der Käufer vornehmen.

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