Was ist eigentlich eine virtuelle Telefonanlage?

Virtuelle Telefonsysteme haben sich weltweit etabliert und dennoch sind sie in Deutschland immer noch ein neuer Trend.

Sie nutzen die Funktionalität der VoIP-Telefonie, bei der das Internet für die Übertragung von Anrufen verwendet wird. Bei einer virtuellen, also cloudbasierten Telefonanlage gibt es keine Wartung – hier finden Sie einen Vergleich zwischen einen herkömmlichen und einer cloudbasierten Telefonanlage.

Obwohl es ursprünglich für einfache Sprachkommunikation entwickelt wurde, hat die Konvergenz den meisten modernen Mobiltelefonen viele zusätzliche Fähigkeiten verliehen.

Sie können problemlos gesprochene Nachrichten aufnehmen, Textnachrichten senden und empfangen. Für eine grössere Mobilität wurden in der Mitte des 20. Jahrhunderts verschiedene Funksysteme zur Übertragung zwischen Mobilstationen auf Schiffen und Automobilen entwickelt.

Werden neue Mitarbeiter hinzugefügt, ist eine schnelle und unkomplizierte Verbindung zur internetbasierten Telefonanlage möglich. Egal ob es sich um ein keines, mittleres oder grosses Unternehmen handelt und egal in welcher Branche dieses tätig ist – ohne eine fortschrittliche Telefonanlage kann man heutzutage kein Unternehmen mehr führen.

Diese dient der Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern und der internen Kommunikation im Unternehmen. Oft ist es ein zentrales System, das alle Verbindungen bündelt.

Klassische Telefonsysteme müssen installiert und gewartet werden. Pro Nutzer wird ein Gerät benötigt und dieses wird normalerweise von einem Techniker angeschlossen und eingestellt. Ein klassisches Telefonsystem kostet nicht wenig und kann bei einem Defekt zum Problem werden.

Der virtuelle Telefondienst wird im Browser über das Internet eingerichtet, wobei der Anbieter Konfigurationswerkzeuge zur Verfügung stellt, die der Kunde selbst regeln kann.

Man benötigt keine spezielle Hardware oder Server für die Internettelefonie (IP-Telefonie), sondern nur eine Internetverbindung und ein virtuelles Telefonsystem (auch IP-Telefonsystem genannt).

Schnelle Übertragungsraten sind allerdings erforderlich – wie dies beispielsweise bei einer SDSL- oder VDSL-Verbindung der Fall ist – damit Sie problemlos telefonieren können. #

Der Betreiber (Provider) verwendet IP-Netzwerke und grosse Server, um die virtuelle PBX bereitzustellen. Das VoIP-Telefon ist über Ethernet-Kabel mit dem Firmennetzwerk und dem Internet-Router verbunden.

Sie zahlen nur für das, was Sie wirklich pro Erweiterung verwenden. Unternehmen mit Sitz in China können eine Telefonnummer in Los Angeles oder London haben, ohne für eine Festnetznummer zahlen zu müssen.

Virtuelle Rufnummern sind sehr beliebt bei Call Centern, die sich in einem Land befinden, jedoch andere Länder kontaktieren müssen.

Ist das VoIP-Telefon beim Provider registriert, können Sie mit den Benutzerdaten praktisch überall und kostengünstig oder sogar kostenlos telefonieren. Das Webinterface wird auch häufig verwendet, um die SIP-Zugangsdaten anzuzeigen, ein Softphone herunterzuladen, aktive Geräte anzuzeigen und die Verbindung zu überprüfen.

Dies erleichtert nicht nur dem Administrator – und den Mitarbeitern mit eingeschränktem Zugang – die Bedienung, sondern die virtuelle Telefonanlage im Internet ermöglicht auch Kosteneinsparungen, z. B. bei der virtuellen Zusammenarbeit mit Personen im Ausland.

Verschiedene Anbieter virtueller Geschäftsdienste (virtuelle Adresse, virtueller Empfang, virtuelles Büro) verwenden eine virtuelle Nummer, um ihre anderen virtuellen Dienste zu einer nahtlosen Lösung zu verbinden. Dies ermöglicht ihren Kunden fast überall auf der Welt eine Telefon-, Adress- und Sprachpräsenz.

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