Wie kriminell sind Flüchtlinge wirklich?

Im Jahr 2015 allein hat Deutschland über 1 Million Flüchtlinge aufgenommen – ein absoluter Rekord. Allein zwischen Januar und Juni sind knapp 400.000 Flüchtlinge ins Land gekommen. Da stellt sich vielen unweigerlich die Frage, ob Flüchtlinge kriminell sind (und wenn ja, wie stark) oder eben nicht.

Gibt es konkrete Zahlen?

Konkrete Zahlen lassen sich leider nur schwer finden. Grundsätzlich sei die Zahl der Diebstähle und Einbrüche gestiegen, doch wenn es darum geht, woher die Täter stammen, wird es schnell leise. Die Regierung spielt da eine starke Rolle, die einen Aufruhr aufgrund der Flüchtlinge vermeiden will, wer Stellung zu kriminellen Flüchtlingen bezieht, wird schnell als rechtextrem oder gar als Nazi abgestempelt.

Polizeiliche Kriminalstatistik 2014

Immerhin gibt die frei zugängliche polizeiliche Kriminalstatistik von 2014. Laut dieser stammten die meisten nichtdeutschen Tatverdächtigen im Jahr 2014 aus den Ländern Türkei (83,500), Rumänien (47,400), Polen (43,900), Serbien (29,500) und Syrien (29,500).

Die einzigen „Flüchtlinge“ aus dieser Gruppe wären die Syrer, die anderen würde man wenn überhaupt (Rumänen und Polen können als Mitglieder der EU ungehindert nach Deutschland einreisen) als „Wirtschaftsflüchtlinge“ bezeichnen.

Probleme

Allerdings liegt auch die Zahl „ungeklärter Staatsangehörigkeiten“ bei rund 169.000 und in dieser Statistik ist gerade die Riesenwelle der Flüchtlinge aus dem letzten Jahr nicht erfasst und sie verheißt nichts Gutes.

Die Hauptherkunftsländer der Flüchtlinge im Jahr 2015 waren mit rund 36% Syrien, Albanien (12,2%), Kosovo (7,6%), Afghanistan (7,1%), Irak (6,7%), Serbien (3,8%), etc.

Woher stammen die Täter?

Allerdings gibt es auch hier ein Probleme, denn viele kriminelle Personen, die nicht aus Syrien stammen, reisen in die Türkei, entledigen sich ihres Passes, nehmen von dort die Balkan-Route Richtung Deutschland und geben sich dabei als Flüchtlinge aus Syrien, also als Syrer aus.

Dadurch wird die Zuordnung der Täter zu bestimmten Herkunftsländern massiv erschwert. Dies soll allerdings nicht davon ablenken, dass es sich dabei dennoch um Flüchtlinge handelt, die anschließend kriminell tätig werden.

Flüchtlinge sind nicht krimineller als Deutsche?

Es gibt jedoch aus Personen, die überzeugt sind, dass Flüchtlinge nicht wirklich krimineller sind als Deutsche wie zum Beispiel der Braunschweiger Kripochef Ulf Küch, der eine Sonderkommission gründete, die sich ausschließlich mit Flüchtlingskriminalität beschäftigt. Laut Küch seien unter den 40.000 Menschen, die 2015 die Landesaufnahmestelle in Braunschweig durchliefen etwa 150 Kriminelle gewesen – nicht einmal 0,4 Prozent.

Nordafrikaner unter Verdacht

Allerdings gäbe es eine größere Gruppe von Nordafrikanern unter den Intensivtätern, die man bereits der Organisierten Kriminalität zuordnen würde – man denke da, wenn auch ungern – an die Vorkommnisse in Köln und Hamburg an Silvester 2015, als teils bis mutmaßlich 1000, jedoch mindestens 400-500 Nordafrikaner (Insider sprechen von Marokkanern, Tunesiern und Algeriern) massiv Frauen sexuellen angriffen und zum Teil auch ausraubten.

Problem der Abschiebung krimineller Ausländer

Das Problem bei diesen wie auch bei vielen anderen ausländischen Tätern ist, dass sie oftmals nicht einfach abgeschoben werden können. Bei vielen würde man gar nicht wissen, woher sie kommen, da ihre Identitäten bei der Einreise nicht erfasst wurden. Außerdem würden gerade nordafrikanische Staaten ihre kriminelle Bürger nicht mehr aufnehmen. Und nicht zuletzt könne man straffällig gewordene Asylbewerber nicht einfach in ihr Heimatland zurückschicken, wenn dort immer noch Bedrohung besteht.

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